Hennigsdorf
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Der Kammerchor “Leo Wistuba” und der MGV “Jugendfreunde”

Die “Jugendfreunde” sangen erstmals mit einem Chor aus der DDR. Wie kam es zu dieser Verbindung?

Vorgeschichte: Der Kammerchor Hennigsdorf (Kreis Potsdam) weilte auf Einladung des Siegerländer MGV Holzhausen im heimischen Raum. Er empfing die Sängerinnen und Sänger aus der “Noch-DDR” bereits am 16. März 1990. Am folgenden Tag begrüßt Landrat Walter Nienhagen den Chor im Kreishaus Siegen. Am Nachmittag des selben Tages nehmen die Gäste aus der  DDR am Kreissängertag in Kreuztal-Buschhütten teil. In diesem Rahmen hält der Dirigent des Kammerchores, Professor Leo Wistuba, der an der Ostberliner Humboldt-Universität lehrt, auch einen Vortrag. Am Abend bestreitet der Chor mit dem MGV Holzhausen in der Hickengrundhalle in Niederdresselndorf ein Gemeinschaftskonzert.

Bis zu diesem Zeitpunkt war uns der Chor aus Hennigsdorf noch völlig unbekannt. Durch den Sängerkreis Siegerland kamen die Kontakte nach Herborn zustande. Die Verantwortlichen aus dem Siegerland wandten sich an Musikdirektor Ernst Schleich, der die Weichen nicht nur für das Gemeinschaftskonzert im Festsaal des Psychatrischen Krankenhauses am 18. März 1990 stellte.

Ernst Schleich und Leo Wistuba, zwei große Dirigenten, waren das Fundament , auf dem sich eine wunderbare Freundschaft aufgebaut hat, die wohl noch lange Bestand haben wird. Der erste Gegenbesuch der “Jugendfreunde” fand bereits 1991 statt.

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